Textdatenbank und Wörterbuch
des Klassischen Maya

Author Archives: Christian Prager

About Christian Prager

Lebenslauf
Nach dem Studium der Altamerikanistik und Ethnologie, Vor- und Frühgeschichte sowie Klassische Archäologie habe ich im Fach Altamerikanistik mit einer Dissertation über Göttervorstellungen in der Klassischen Mayareligion promoviert und arbeite seit 2014 als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt "Textdatenbank und Wörterbuch des Klassischen Maya"
Publikationen
Kognitive Studien von Religion (wie kognitive Mechanismen die Innovation und Transmission von Religion beeinflussen); Kulturelle Transmission (wie Menschen kulturelles Wissen erwerben, es im Gedächtnis speichern und kommunizieren); Religionsethnologie mit den Schwerpunkten Phänomenologie und Religionsgeschichte Mesoamerikas, insbesondere die vorspanische und kolonialzeitliche Mayakultur; Zeitmechanik und Zeitvorstellungen der klassischen Maya; Mayaschrift und Ikonographie als System und in ihrer Funktion als Medium des kulturellen Gedächtnisses; Dokumentation und Publikation von Schrift- und Bildquellen der klassischen Mayakultur; Eroberungs- und Kolonialgeschichte des amerikanischen Kontinents, besonders Yukatan; Geschichte des Faches und die Biographien dessen Fachvertreter

A Possible Logograph XAN “Palm” in Maya Writing

Research Note 5

This epigraphic note explores the idea that Maya scribes invented and used a sign for “palm, guano” in their writing system. Epigraphic and linguistic data strongly support our hypothesis that the graph A27 renders the prototypical image of a guano or fan and denotes the generic botanical term XAN > xa’n, xaan, xan, meaning “palm”.

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Digital Knowledge Spaces

The film produced by DARIAH-DE introduces projects from different humanities disciplines, shows the role of infrastructure institutions such as academic libraries in the context of the digital research process, and provides an overview of both academic teaching and a vivid DH community. In the selected scene, Prof. Dr. Nikolai Grube presents the project „Textdatenbank und Wörterbuch des Klassischen Maya“.

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Digitale Wissensräume

Der von DARIAH-DE erstellte Film präsentiert Projekte aus verschiedenen geisteswissenschaftlichen Disziplinen, zeigt welche Rolle Infrastruktureinrichtungen wie Bibliotheken dabei einnehmen und gibt Einblicke in die DH-Lehre und den lebendigen Austausch innerhalb der Community. Im ausgewählten Filmausschnitt stellt Prof. Dr. Nikolai Grube das Projekt „Textdatenbank und Wörterbuch des Klassischen Maya“ vor.

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In 2014, the North Rhine-Westphalian Academy of Sciences, Humanities and the Arts (Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und Künste) in Düsseldorf, together with the Union of the German Academies of Sciences and Humanities (Union der deutschen Akademien der Wissenschaften) in Berlin, established the Interdisciplinary Dictionary of Classic Mayan (Textdatenbank und Wörterbuch des Klassischen Maya) research center for the study of hieroglyphic writing and language of the ancient Maya at the University of Bonn’s Philosophy Faculty (press release [in German]). The project is directed by Prof. Dr. Nikolai Grube of the Department of Anthropology of the Americas (Abteilung für Altamerikanistik).

The goal of this long term, 5.4 million Euro project, is the analysis of all known hieroglyphic Mayan texts which will serve as the basis for the compilation and editing of a Classic Mayan language dictionary. Positioned in the Digital Humanities by its cooperation with the eHumanities research network TextGrid at the Göttingen State and University Library (Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen) and the Bonn University Library (Universitäts- und Landesbibliothek Bonn), the project provides an innovative link between the humanities and information technology.

Die Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und Künste in Düsseldorf, zusammen mit der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften in Berlin, hat 2014 an der Philosophischen Fakultät der Universität Bonn die Arbeitsstelle „Textdatenbank und Wörterbuch des Klassischen Maya“ zur Erforschung von Schrift und Sprache der Mayakultur eingerichtet (Pressemitteilung). Ziel dieses von Prof. Dr. Nikolai Grube (Abteilung für Altamerikanistik) geleiteten Vorhabens ist die texttechnologische und epigraphische Aufarbeitung sämtlicher Maya-Hieroglyphentexte, auf deren Grundlage in den kommenden fünfzehn Jahren ein umfassendes Wörterbuch der klassischen Mayasprache kompiliert und ediert wird.

Das mit 5,4 Millionen Euro geförderte Langzeitvorhaben ist methodisch in den digitalen Geisteswissenschaften verortet und wird in Kooperation mit dem eHumanities Forschungsverbund TextGrid (Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen) und mit der Universitäts- und Landesbibliothek Bonn durchgeführt. Mit dieser Ausrichtung bildet das Wörterbuchprojekt eine wichtige Schnittstelle zwischen digitalen Geisteswissenschaften und Informatik an der Universität Bonn.

El centro de investigación „Base de Datos de Texto y Diccionario del Maya Clásico“ (Textdatenbank und Wörterbuch des Klassischen Maya) se dedica al estudio de la escritura jeroglífica y del idioma de los mayas prehispánicos. Fue fundado por la Academia de Renania del Norte-Westfalia de las Ciencias y de las Artes (Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste), junto con la Unión de las Academias Alemanes de las Ciencias (Union der deutschen Akademien der Wissenschaften) en Berlín, en el año 2014 en la Facultad de Artes de la Universidad de Bonn (nota de prensa). El objetivo del proyecto, dirigido por Prof. Dr. Nikolai Grube (Departamento de Antropología de las Américas), es el análisis epigráfico de todas inscripciones jeroglíficas mayas conocidas aplicando tecnologías del texto con el fin de editar y compilar un diccionario del maya clásico.

El proyecto de 5,4 millones de Euros durará 15 años. Se lleva a cabo en el ámbito de las Humanidades digitales y se realiza en cooperación con la red de investigación cooperativa TextGrid de la Biblioteca Estatal y Universitaria de Gotinga (Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen) y con la Biblioteca Universitaria de Bonn (Universitäts- und Landesbibliothek Bonn). Con su enfoque metodológico el proyecto está situado en el punto de intersección entre las Humanidades digitales y la tecnología de información.

Directed by Prof. Dr. Nikolai Grube, the project’s core team in Bonn consists of Dr. Christian Prager, Elisabeth Wagner M.A. and Dr. Sven Gronemeyer. The project team will also cooperate with other researchers within Germany and internationally. Development, implementation and maintenance of the computer based infrastructure, as well as presentation, are based on cooperation between the project and the Bonn University Library (ULB), and the State and University Library of Göttingen (SUB). In Göttingen, two additional positions for computer scientists are created within the collaborative project TextGrid.

Unter der Projektleitung von Prof. Dr. Nikolai Grube werden die Altamerikanisten Dr. Christian Prager, Elisabeth Wagner, M.A. und Dr. Sven Gronemeyer den Kern des Bonner Forschungsteams bilden und Kooperationen mit Institutionen und Wissenschaftlern im In- und Ausland unterhalten. Aufbau und Wartung der computerbasierten Infrastruktur sowie die Präsentation der digitalen Forschungsdaten basieren auf Kooperationen zwischen dem Projekt und der Universitäts- und Landesbibliothek Bonn (ULB) sowie der Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen (SUB), wo im Verbundprojekt TextGrid zwei weitere Projektstellen für Metadaten und Entwicklung eingerichtet sind.

Bajo la dirección de Prof. Dr. Nikolai Grube, el núcleo del equipo de investigación – formado por Dr. Christian Prager, Elisabeth Wagner (M.A.) y Dr. Sven Gronemeyer – mantendrá cooperaciones académicas tanto nacionales como internacionales. El desarrollo y el mantenimiento de la infraestructura computacional, así como la presentación de los datos digitales de investigación, se basan en las cooperaciones del proyecto con la Biblioteca Universitaria de Bonn y la Biblioteca Estatal y Universitaria de Gotinga. En el proyecto colaborativo TextGrid ubicado en Gotinga, se crearon dos puestos para técnicos en programación.

Die Maya sind eine der fünf Kulturen weltweit, die unabhängig voneinander ein Schriftsystem entwickelten. Im Vergleich zu den übrigen Schrift- und Aufzeichnungssystemen in Mesoamerika ist die Hieroglyphenschrift der Mayakultur das einzige lesbare Schriftsystem, das über einen Zeitraum von rund 2000 Jahren verwendet wurde. Die frühesten Textzeugen stammen aus dem guatemaltekischen Tiefland und entstanden im 3. Jahrhundert v. Chr. Die ersten Texte mit Kalenderdaten in der Notation der Langen Zählung (long count) datieren zwischen 36 v. Chr. bis 126 n. Chr. und finden sich im Hochland und an der Pazifikküstenregion Guatemalas. Der Schriftgebrauch in diesen Regionen brach am Ende des 2. Jahrhunderts n. Chr. allerdings ab. Die erste, sicher datierbare Hieroglypheninschrift in der Folgezeit datiert aus dem 3. Jahrhundert n. Chr. und stammt erneut aus dem Tiefland. Aus heutiger Forschungssicht liefert sie einen weiteren Beleg für die lange und intensive Maya-Schrifttradition, die in der Klassischen Periode (100 – 810 n. Chr.) ihren Höhepunkt erreichte. Sie dauerte bis zur Ankunft der spanischen Eroberer im 16. Jahrhundert an und wurde bis in das späte 17. Jahrhundert im Untergrund fortgeführt.

Der Durchbruch in der Entzifferung der Mayaschrift fand erst in den 1950er Jahren statt, und viele Fragestellungen sind in der Forschung noch ungeklärt. An dieser Stelle setzt das Projekt “Textdatenbank und Wörterbuch des Klassischen Maya” an.

Wir geben hier einen allgemeinen Überblick zum Aufbau und zur Funktionsweise des Schriftsystems. Im Einklang mit der Zielsetzung des Projekts umreißen wir an dieser Stelle auch aktuelle Forschungsfragen, Desiderata und konkrete Problemfelder, deren Schließung das Anliegen des Projekts ist.

Maya Writing

The Maya are one of the five cultures worldwide to have independently developed a writing system. In comparison with the other writing and notational systems in Mesoamerica, the hieroglyphic script of the Maya culture is the only legible writing system to have been used for a period of approximately 2,000 years. The earliest attestations of the script in the Maya Lowlands date to the third century B.C. The first texts with calendrical dates recorded using the long count notation date to between 36 B.C. to A.D. 126 and originate from the highlands and the Pacific coast region of Guatemala. Whereas use of the script in the Guatemalan highlands and on Guatemala’s southern coast ceased at the end of the second century A.D., a long and intensive tradition of Maya writing was initiated by the beginning of the Classic Period in the third century at the latest, with the appearance of the first securely dated monument from the Maya Lowlands. This tradition lasted at least until the arrival of the Spanish in the sixteenth century and was continued underground through the late seventeenth century.

The first breakthroughs in the decipherment of Maya writing did not occur until the 1950’s, and many research questions still remain unanswered. It is at this point that the project „Text Database and Dictionary of Classic Mayan“ enters the scene.

In this section, we offer a general overview of the structure and function of the writing system. In accordance with the goals of the project, we also outline here current research questions, desiderata, and concrete problem areas that the project aims to address.

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Introducción a la Escritura Maya

Los mayas están entre las cinco culturas en el mundo que desarrollaron un sistema de escritura. A diferencia de otros sistemas de escritura en la Mesoamérica precolombina, la utilización de la escritura jeroglífica maya perduró aproximadamente 2000 años. Los testigos textuales más antiguos proceden de las tierras bajas de Guatemala y remontan al siglo III a. C. Los primeros textos que contienen datos calendáricos en la notación de la Cuenta Larga (long count) se fechan entre 36 a. C. y 126 d. C. y provienen de las tierras altas y de la costa del Pacífico de Guatemala. No obstante, el uso de la escritura en estas regiones cesó a finales del siglo II d. C. Tras un vacío documental, en el siglo III d. C. vuelven a aparecer inscripciones jeroglíficas en las tierras bajas; un hecho que – desde el punto de vista de la investigación – demuestra la larga e intesa tradición de escritura del pueblo maya que culminó durante el período Clásico (100 – 810 d. C.). Esta tradición fue continuada hasta la llegada de los españoles en el siglo XVI y practicada en forma clandestina hasta finales del siglo XVII.

A pesar de los avances en el desciframiento de la escritura maya a partir de los años 1950, aún hay campos de investigación poco explorados. Este es el punto de partida del proyecto de investigación “Base de Datos de Texto y Diccionario del Maya Clásico”.

A continuación presentamos una sinopsis general de la estructura y del funcionamiento de la escritura maya. En concordancia con los objetivos del proyecto también señalamos diferentes áreas, cuestiones y problemas de investigación actuales que el proyecto intenta abarcar.

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Archaeological Sites

The working list, sorted by site name, primarily encompasses the archaeological sites in Mesoamerica where Maya hieroglyphic inscriptions have been discovered and verifiably documented over the course of archaeological survey and excavations.

It constitutes the foundation of the inscription inventory that the Bonn project team is currently preparing and that will also be published and maintained on the project website as a separate, dynamic working list. With these materials, the project offers an overview of the documented sites that also indicates the text carriers found at each location.

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Fundstätten

Die Arbeitsliste umfasst primär nach Appellativa sortiert die Ruinenorte in Mesoamerika, wo bislang Maya-Hieroglypheninschriften im Zuge archäologischer Erkundungen und Ausgrabungen entdeckt und nachweislich dokumentiert wurden.

Sie bildet die Grundlage des Inschrifteninventars, das derzeit in der Bonner Arbeitsstelle vorbereitet und auf der Projektwebsite ebenfalls als separate, dynamische Arbeitsliste veröffentlicht und gepflegt wird. Mit diesen Materialien bietet das Projekt einen Überblick über die bisher dokumentierten Fundorte mit Angabe der jeweils dort entdeckten Inschriftenträger.

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Fundstätten- und Metadatenkonzept

Einleiten möchten wir unsere Zusammenstellung der Ruinenorte mit einer Diskussion des Fundortbegriffs, den wir im Rahmen des Projekts als terminus technicus verstehen. Die Geschichte und Bedeutung bisheriger Fundstättenlisten wird im Anschluss beleuchtet, da sie konzeptionelle Vorlagen für die hier vorgestellte Arbeitsliste bilden, deren Struktur und Metadatenfelder abschließend vorgestellt werden.

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Archaeological Site Concept and Meta Data

We would like to introduce our inventory with an initial discussion of the term “site” itself, which we understand to be a terminus technicus in the context of this project. The history and significance of previous lists of sites at which inscriptions were discovered will thereafter be highlighted, because they constitute the conceptual templates for the working list to be introduced here, whose structure and metadata fields will presented in conclusion.

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Sitios Arqueológicos

La lista de trabajo – ordenada alfabéticamente por apelativos – comprende en particular los sitios arqueológicos en Mesoamérica donde comprobablemente se descubrieron y documentaron inscripciones jeroglíficas mayas a través de exploraciones y excavaciones.

Ella sirve como base para el inventario de inscripciones que actualmente se va preparando en el centro de investigación en Bonn y que también se publica y se mantiene en esta página web en forma de una lista de trabajo separada y dinámica. Estos materiales permiten al proyecto dar una sinopsis sobre los sitios arqueológicos documentados hasta la fecha, indicando los portadores de texto que se encuentran en cada sitio.

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Los Conceptos „Sitio Arqueológico“ y „Metadatos“

La presentación de nuestro inventario inicia con una discusión del término „sitio aqueológico“, que consideramos como un terminus technicus del proyecto. A continuación se resalta la historia y la importancia de las listas de sitios aqueológicos previas puesto que son los modelos conceptuales en que se basa la lista de trabajo que aquí se presenta y cuya estructura y campos de metadatos serán examinados finalmente.

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Objectives

The goals of the project are to provide a digital corpus of the texts and to compile a corpus-based dictionary of Classic Mayan, which will be published in both digital and printed format. This dictionary will provide a comprehensive vocabulary of Classic Mayan and its use in writing.

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Zielsetzung

Ziele des Projekts sind die Erschließung dieses Ausgangsmaterials in einem digitalen Textkorpus und die Kompilation eines Wörterbuchs des Klassischen Maya, das als Datenbank und in gedruckter Form den gesamten Sprachschatz und dessen Verwendung in der Schrift abbildet.

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Objetivos

Los objetivos del proyecto son: el registro del material jeroglífico en un corpus digital de textos y la compilación de un diccionario del maya clásico que se publicará tanto de forma digital (base de datos) como de forma impresa y que representará el vocabulario total y su uso en la escritura.

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Christian Prager

Studium der Altamerikanistik und Ethnologie, Vor- und Frühgeschichte und Klassische Archäologie an der Universität Bonn. 2013 Promotion über Göttervorstellungen der Klassischen Maya im Fach „Ethnologie unter besonderer Berücksichtigung der Altamerikanistik“. Seit 2014 wissenschaftlicher Mitarbeiter und Projektkoordinator in der Arbeitsstelle „Textdatenbank und Wörterbuch des Klassischen Maya“ der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste.

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Christian Prager

Estudios de Maestría en Antropología de las Américas, Pre y Protohistoria y Arqueología Clásica en la Universidad de Bonn. En 2013 obtiene el doctorado en Antropología de las Américas (Universidad de Bonn) sobre conceptos divinos mayas en la época clásica. Desde 2014 miembro del equipo de investigación y coordinador del proyecto „Base de Datos y Diccionario del Maya Clásico“ de la Academia de Renania del Norte-Westfalia de las Ciencias y de las Artes (Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste).

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Christian Prager

Studied Anthropology of the Americas, Prehistoric and Protohistoric Archaeology, and Classical Archaeology at the University of Bonn. Doctoral dissertation in the subject area „Ethnology with particular focus on Anthropology of the Americas“ about Classic Maya conceptions of their gods (2013). Research assistant with and project coordinator of „Text Database and Dictionary of Classic Mayan“ of the North Rhine-Westphalian Academy of Sciences, Humanities, and the Arts since 2014.

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Franziska Diehr

Master’s degree in Information Science received from the Humboldt University of Berlin in 2013 with thesis on the use of data modelling for describing scientific collections. Previously completed Bachelor’s degree in Museum Studies at the University of Applied Sciences for Engineering and Economics in Berlin in 2010 with a documentation of a photographic lot from the inventory of the German-Russian Museum Berlin-Karlshorst.

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Elisabeth Wagner

Studium der Altamerikanistik, Ur- und Frühgeschichte, Ethnologie und Klassischen Archäologie an der Universität Marburg, der Universität Köln und der FU Berlin. 1996 Magisterabschluss im Fach Altamerikanistik an der FU Berlin mit dem Thema „Personennamen und Relationale Glyphen in den Inschriften von Chichen Itzá, Yucatán, Mexico“. Doktorandin im Fach Altamerikanistik an der Universität Bonn (Thema der Dissertation: „Struktur 10L-18, Copán, Honduras: Rekonstruktion und ikonographische Analyse des bauplastischen Programms eines Grabtempels der klassischen Maya-Kultur“).

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Elisabeth Wagner

Estudios de Maestría en Antropología de las Américas, Pre y Protohistoria, Antropología Cultural y Arqueología Clásica en las Universidades de Marburg, Colonia y Berlín. En 1996 obtiene el grado de Maestría en la Universidad Libre de Berlín, título de la tésis: “Nombres personales y glífos relacionales en las inscripciones de Chichen Itzá, Yucatán, México”. Actualmente estudiante de Posgrado en Antropología de las Américas en la Universidad de Bonn (tema de la disertación: „La estructura 10L-18, Copán, Honduras: Reconstrucción y análisis iconográfico del programa plástico-arquitectónico de un templo maya clásico“).

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Franziska Diehr

Master-Studium der Informationswissenschaft an der Humboldt-Univeristät zu Berlin. Abschluss 2013 zum Thema Datenmodellierung zur Beschreibung wissenschaftlicher Sammlungen. Davor Bachelor-Studium der Museumskunde an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin. Abschluss 2010 mit der Dokumentation eines fotografischen Konvolutes aus dem Bestand des Deutsch-Russischen Museums Berlin-Karlshorst.

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Franziska Diehr

Estudios de Máster en Ciencias de la Información en la Universidad-Humbold-Berlín. En 2013 obtiene el grado de Máster con un estudio sobre la modelación de datos para la descripción de colecciones científicas. Anteriormente estudios de Bachelor en Museología en la Universidad de Tecnología y Economía de Berlín. En 2010 concluye sus estudios con la documentación de un legajo de fotografías perteneciente al Museo Alemán-Ruso en Berlín-Karlshorst.

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Maximilian Brodhun

Master-Studium der angewandten Informatik an der Georg-August-Universität Göttingen. Abschluss 2013 im Bereich des Datenmanagements in der Biomedizin und DNA-Sequenzierungs-Experimenten. Im Vorfeld erfolgte ein Bachelor-Studium der angewandten Informatik an der Georg-August-Universität Göttingen im Fachbereich der medizinischen Informatik. Abschluss 2011 im Bereich Service-Level-Agreements im GRID-Computing mit Anwendung in der Medizin.

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Maximilian Brodhun

Studied Applied Information Science at the Georg August University in Göttingen. Master’s degree received in 2013 in the field of data management in Biomedicine and experiments of DNA sequencing. Previously conducted Bachelor studies in Applied Information Science at the Georg August University in Göttingen in the department of Health Informatics. Degree awarded in 2012 in the field of Service Level Agreements in GRID computing with application to medicine.

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Maximilian Brodhun

Estudios de Máster de Informática aplicada en la Universidad Georg-August de Gotinga. Concluye sus estudios en 2013 con una tesis sobre la gestión de datos en el campo de la Biomedicina y en experimentos de sequenciación de ADN. Anteriormente estudios de Bachelor de Informática aplicada en la Universidad Georg-August de Gotinga con especialidad en Informática médica. Concluye sus estudios de Bachelor en 2011 con una tesis sobre la aplicación de acuerdos de nivel de servicios en la computación GRID en el área de la medicina.

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