Dokumentation

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Zur Erreichung des Ziels einer lexikalischen Datenbank des Klassischen Maya dokumentiert das Projekt neben den eigentlichen textuellen Informationen weitere Parameter zum Aufbau der Korpusdatenbank. Hierzu zählen etwa die Fundstätten oder Museumssammlungen mit Textträgern, eine Konkordanz von Zeichenkatalogen, eine epigraphische und archäologische Bibliographie, und andere Hilfsmittel.

Diese Listen werden im Laufe des Projektes online verfügbar gemacht und laufend ergänzt und aktualisiert, so dass alle Daten vollumfänglich Open Access zugänglich sind. Neben einer komfortablen Suchfunktion bieten wir den Export der Daten in verschiedene Formate an.

Fundstätten

Ruinenorte mit Maya-Inschriften

Die Arbeitsliste umfasst primär nach Appellativa sortiert die Ruinenorte in Mesoamerika, wo bislang Maya-Hieroglypheninschriften im Zuge archäologischer Erkundungen und Ausgrabungen entdeckt und nachweislich dokumentiert wurden.

Sie bildet die Grundlage des Inschrifteninventars, das derzeit in der Bonner Arbeitsstelle vorbereitet und auf der Projektwebsite ebenfalls als separate, dynamische Arbeitsliste veröffentlicht und gepflegt wird. Mit diesen Materialien bietet das Projekt einen Überblick über die bisher dokumentierten Fundorte mit Angabe der jeweils dort entdeckten Inschriftenträger.

Die Arbeitsliste mit den Namen der Fund- oder Ruinenorte ist ein liquid document und umfasst derzeit über 500 Einträge, die aktuell von den Mitarbeitern der Arbeitsstelle bearbeitet und für die Online-Publikation auf dieser Webseite vorbereitet werden. Diese datenbankbasierte Publikationsform ist dynamisch und hat gegenüber gedruckten Fundortlisten den Vorteil, dass neu entdeckte Ruinen mit Inschriften unmittelbar in die Fundortdatenbank eingetragen werden können, wodurch sich die Arbeitsliste stets auf dem neuesten Stand befindet.

Für die nachhaltige Nutzung und Langzeitspeicherung werden Druckversionen dieses liquid document mit seinem aktuellen Bearbeitungsstand in regelmäßigen Abständen im Jahresbericht des Projekts veröffentlicht. Für jeden Ruinenort werden nicht nur Quellenangaben (persönliche Mitteilungen, Literaturhinweise, Karten, Internetverweise etc.) dokumentiert, sondern auch wesentliche Metadaten wie zum Beispiel das bevorzugte Appellativ, alternative Bezeichnungen oder Schreibungen, Abkürzungen, geographische Koordinaten und weitere Referenzen. Unser Metadatenkonzept wird weiter unten vorgestellt.

Sofern bekannt, sind die Fundorte anhand der recherchierten geographischen Koordinaten in Google Maps angezeigt. Die Forschungsdaten selbst sind gemeinfrei und werden unter der Lizenz CC BY zur Verfügung gestellt.

Mehr zu unserem Fundstätten- und Metadatenkonzept.

Zur Fundstättenliste…

Bei Referenzierung der Fundstättenliste benutzen Sie bitte folgende Zitierweise:

Christian Prager, Sven Gronemeyer, Elisabeth Wagner, Mallory Matsumoto und Nikolai Kiel

2014- A Checklist of Archaeological Sites with Hieroglyphic Inscriptions. Publiziert auf: http://www.mayawoerterbuch.de, letzter Abruf: 29.7.2014.

Soweit nicht anders vermerkt, stammen die Illustrationen der Fundstätten von Mitgliedern des Projektes und unterliegen CC BY 4.0.

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Fundstätten- und Metadatenkonzept

Einleiten möchten wir unsere Zusammenstellung der Ruinenorte mit einer Diskussion des Fundortbegriffs, den wir im Rahmen des Projekts als terminus technicus verstehen. Die Geschichte und Bedeutung bisheriger Fundstättenlisten wird im Anschluss beleuchtet, da sie konzeptionelle Vorlagen für die hier vorgestellte Arbeitsliste bilden, deren Struktur und Metadatenfelder abschließend vorgestellt werden.

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Museen und Sammlungen

Museen und Sammlungen mit Maya-Inschriften

Außer den Gebäuden und Monumenten an den Fundorten selbst, bilden die zahlreichen Objekte in Museen und Sammlungen eine wesentliche Quelle für die Erstellung des für den Aufbau der Korpusdatenbank erforderlichen Inventars an Mayainschriften.

Die folgende Liste soll alle für die Wissenschaft und die interessierte Öffentlichkeit zugänglichen Sammlungen von Objekten der Mayakultur in Museen und archäologischen Stätten für Recherchen zur Verfügung stellen. Die Liste ist nicht statisch, sondern wird laufend aktualisiert und ergänzt, die letzten Änderungen sind in der rechten Seitenleiste zu finden, ebenso das letzte Änderungsdatum bei jedem Eintrag.

Außerdem werden Besucher dieser Webseite eingeladen, über die rechts stehende Seitenleiste neue Museen oder Sammlungen oder auch Korrekturen, Änderungen oder Aktualisierungen zu bereits aufgeführten Museen zu melden, damit diese dann in die Liste aufgenommen bzw. bestehende Einträge aktualisiert werden können.

Außer Name und Standort werden auch Kontaktdaten und – soweit vorhanden – die Onlinepräsenzen des jeweiligen Museums mit Links zu seiner Webseite und Kanälen in sozialen Medien aufgeführt. Als Hilfsmittel zur weiteren Recherche erscheinen auch Direktlinks zu dessen Katalogen und Datenbanken mit Beständen an Objekten der Mayakultur, sofern verfügbar.

Zur genauen Georeferenzierung werden – soweit vorhanden – die IDs von Geonames, sowie Getty Thesaurus of Geographic Names (TGN) und Union List of Artist Names (ULAN) aufgeführt. Zu jedem Datensatz erscheint auch eine Karte (Google Maps), auf der die genaue Lage des jeweiligen Museums angezeigt wird.

Zur Museumsliste…

Bei Referenzierung der Museumsliste benutzen Sie bitte folgende Zitierweise:

Elisabeth Wagner, Mallory Matsumoto, Nikolai Kiel und Sven Gronemeyer

2014- A Checklist of Museums with Maya Art. Publiziert auf: http://www.mayawoerterbuch.de, letzter Abruf: 29.7.2014.

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